· 

Frühlingserwachen

 

Om Namah Shivayah

 

 

 

Liebes Leben, Lieber Frühling, Liebe Liebe und Liebe göttliche Seele,

 

 

 

Yoga findet nicht nur auf der Matte statt. Yoga besteht nicht nur aus körperlichen Stellungen. Yoga sind nicht nur Rituale. Yoga ist auch nicht nur das lesen von heiligen Texten. Yoga ist Leben.

 

 

 

Gerade jetzt im Aufbrechen der Knospen an den Zweigen der Bäume, an den gefühlt ewig langen Sonnenabenden, am ersten Sonnenbaden, am Spaziergehen in T-Shirt, das Spüren der Sonnenstrahlen auf nackter Haut und ein tiefes Durchatmen der gesamten Natur. Der Frühling ist da mit all seiner geballten Lebenskraft.

 

 

 

Wer bei einem Waldspaziergang umgefallene Bäume sieht, beachte auch das Austreiben der Knospen des achso toten Baumes. Das Leben sucht sich stets seine Bahnen. Auch ein sterbender Baum will sein Leben weitergeben. Vielleicht in neuer Gestalt erneut wachsen. Vielleicht leben ja immer wieder dieselben Bäume. Ein Gedankengang den wie aus der Reinkarnationslehre kennen.

 

 

 

Wahrscheinlich macht ein Baum sich aber kaum so viele Gedanken um seinen Tod. Schließlich wird er bei seinem dahinscheiden für viele Wesen von Nutzen sein. Für die Kleintiere die Unterschlupf finden. Für all die Wesen die den Baum zersetzen und den Stamm zu Humus werden lassen, welcher dann wieder Nahrung und halt für den Baumnachwuchs darstellt.

 

 

 

Nur der Mensch macht sich durch den Gedanken an den Tod selber das Leben schwer. All die Ängste die damit verbunden sind. All der Schmerz, auch aus der scheinbaren Gewissheit heraus das der Tod so endgültig ist. Jeder hat schon einen geliebten Menschen verloren. Das macht den Tod noch so entsetzlicher.

 

 

 

Doch das sind falsche Schlussfolgerungen. Der Tod ist nur das Ende des physischen Körpers. So wie die Bäume ihr Leben weitergeben, so tun wir das jeden Tag. Mit unseren Taten, Gedanken, mit all unserer Liebe, die wir aufbringen können. Diese Liebe, wie auch immer sie sich äußert ist das Leben selber. Im Frühling ist das am stärksten wahrnehmbar. Mit solch einem gewaltigen Push zeigt sich dieses Aufbrechen, zumindest in unseren Breitgraden.

 

 

 

Wir brauchen die Sonne. Sie ist das Licht, die Wärme und unsere Ausrichtung. Sie ist das perfekte Symbol für den göttlichen Funken, der in Allem ist. Ohne die Sonne kein Leben. Ohne Wasser kein Leben. Ohne den Mond kein Leben. Fehlte nur ein Grundaspekt der Natur, es gäbe die Natur nicht. Es gäbe kein Leben.

 

 

 

In der Bhagavad Gita heißt es: VI.30 „Wer überall Mich (hier Krishna bzw. Gott gemeint, Anm.) und alles in Mir sieht, kann niemals von Mir getrennt werden und auch Ich werde nicht von ihm getrennt.“ Gerade jetzt im Frühlingserwachen, ist es besonders leicht diesen Blick einzunehmen. Gott ist überall.

 

 

 

Sollte dir dies am Anfang etwas schwerfallen, so lege einfach deine rechte Hand auf dein Herzzentrum, atme ein paar Mal tief ein und aus und tue so, als würde Gott selber atmen und nicht dein Ich. Übe das ein paar Mal.

 

 

 

Für diejenigen die gerne mit den Chakren als Konzentrationshilfen arbeiten, empfiehlt es sich auf das Sahasrara Chakra, also deinem Kronen-Chakra zu konzentrieren. Gehe dabei durch den Wald und betrachte die Blühende Natur. Denke dabei: Gott bewirkt dies alles. Gott ist in Allem. Spüre dabei dein Energiefeld und nimm dabei die Veränderungen in Dir wahr. Nach geraumer Zeit stellt sich ein Frieden in dir ein und du wirst noch mehr Wunder wahrnehmen.

 

 

 

So sagt dann auch Lord Krishna in der Bhagavad Gita, Vers 18.58: „Wenn dein Geist auf Mich gerichtet ist, wirst du durch Meine Gnade alle Hindernisse überwinden; wenn du Mich aber aus Ichbewusstsein nicht hören willst, wirst du untergehen.“

 

 

 

Gott ist das Leben selber. Gott ist Wahrheit und Liebe. Diese einfachen Übungen sind in der Frühlingsfrische leichter zu absolvieren. Letztendlich ist der Frieden und die Liebe und Lebendigkeit in Uns das was uns ausmacht. Nicht irgendwelche Produkte, Parteien, Kriege, Konsum, das neue Auto oder ein neuer Partner, noch der Medienkonsum.

 

 

 

In diesem Sinne, endet der Artikel nun sofort hier, damit du schnell hinausgehen kannst. Frische Luft atmen, die Sonnenstrahlen aufnehmen, in Gottes Herrlichkeit baden. Be Happy. Be Love. Be Truth.

 

 

 

Om Shantih

 

 

 

Dein Panda.

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0